Jägerrodeln 2017

Abschied von der Rodelbahn "Waldeben" im Jaufental 

Am 04. Februar wurde das „34.Jägerrodeln mit Luftgewehrschießen auf der Strecke“ zum letzten Male auf der Rodelbahn „Waldeben“ im Jaufental ausgetragen.
Die Wetterkapriolen der vorausgegangen Wochen stellten die Bahnverantwortlichen des Amateursportvereins Jaufental vor eine große Herausforderung. Dank deren Erfahrung und Fleiß konnte man trotzdem mit einer bestens präparierten Bahn aufwarten. Auch „Petrus“ hat das Seine beigetragen und die Wettkampfzeit niederschlagsfrei gehalten.
Die große Zahl, der trotz der widrigsten Wettervorhersagen aus Nah und Fern angereisten Jägerinnen, Jäger und Rodelsportbegeisterten, ist der beste Beweis für den Stellenwert dieser Veranstaltung unter den Südtiroler Jägern und Rodelfreunden.
Bereits  am späten Vormittag konnten die Ersten der rund 150 angemeldeten Teilnehmer im Vereinshaus von Jaufental willkommen geheißen werden. Gefolgt von hoch motivierten Jagd-und Rodelathleten aus den verschiedensten Winkeln Südtirols, Österreichs und Deutschlands. Auf der Bühne posierten die begehrten und als Markenzeichen des Jaufentaler Jägerrodeln bekannten handgefertigten Gamstrophäen.  
Nach Besichtigung der Rennbahn und Strategieanalysen am Schießstand gab der für seine Perfektion bekannte Amateursportverein Jaufental den Start planmäßigen um 13:30Uhr frei. Am Schießstand auf der Stecke warteten bereits die schussbereiten Gewehre unter den wachsamen Augen unserer Jagdaufseher. Nach Abschluss des zwischenfallfreien Wettkampfes wurden die Energieverluste mit kleinen Imbissen, Glühwein und musikalischen Einlagen der „Pfonninflicker“ aus dem Sarntal, im Zielgelände ausgeglichen.
Bei der Verlosung der zahlreichen und originellen Preise, mit T-Bockabschuss, Fernglas und Rodel, unter den anwesenden Startnummern, wurden auch diejenigen entschädigt, die ohne Trophäe blieben. Zusätzlich wurden alle Damen im Zuge der Siegerehrung mit einem aus dem Hause Herta Sparber gesponserten Kettchen mit Hirschhorn-Amulett überrascht.
Der Heimvorteil und die 34jährige Rennerfahrung der Jaufentaler Jäger kristallisierten sich bei den diesjährigen Ergebnissen klar heraus. Sowohl die Tagesbestzeit, als auch der Mannschaftssieg, gingen an das Jagdrevier Jaufental. Der absolute Favorit und Titelverteidiger, Sarntal, mit seinen starken Rodlern und Schützen, errang den zweiten Mannschaftsplatz gefolgt vom Jagdrevier St. Martin in Thurn. Die Tagesbestzeit bei den Damen erzielte Antonia Bergmeister  vom Revier Vintl.
Nach Übergabe der Siegertrophäen  wurde natürlich gebührend gefeiert, gelacht und getanzt. Gegen 23:00 Uhr fand die Ziehung der großen Lotterie mit Wildabschüssen, Gutscheinen und vielen wertvollen Sachpreisen statt.
Dem Heiligen Hubertus sei Dank für die unfallfreie und rundum gelungene Veranstaltung.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Revieren herzlichst und hoffen auf ein Wiedersehen beim

35. Jägerrodeln 2018 auf der neuen Naturrodelbahn im Jaufental.
 
Im Namen der Jägerschaft von Jaufental